Auszug aus dem aktuellen Gemeindebrief Advent 2021 bis April 2022:

St. Martin in der Kita
Durch die Einschränkungen in diesem Jahr mussten wir uns einen neuen Ablauf für unser Martinsfest überlegen. Es war uns wichtig, unser Hygienekonzept einzuhalten und gleichzeitig den Familien ein Zusammentreffen zu ermöglichen. Um beiden Anforderungen gerecht zu werden, verlegten wir die Martinsfeier kurzerhand in unseren Garten. Alles wurde mit Lichterketten und Kerzen dekoriert, ein Martinsfeuer prasselte auf der Mitte des Rasens und die Vorschüler*innen erfreuten das Publikum mit ihrem Martinsspiel. Anschließend begaben wir uns bei stimmungsvoll nebligem Wetter gemeinsam auf einen Umzug durch die Feldwege rund um die Kita. Da wir dabei keine Autostraßen überquerten, konnten sich Polizei und Feuerwehr in diesem Jahr auf wichtigere Aufgaben konzentrieren. Wieder im Außengelände angekommen, gab es Martinsbrezel, Würstchen, Glühwein und Punsch auf Spendenbasis für unsere Gäste. Angesichts der 3G-Regelung bei dieser Veranstaltung konnte man den Abend mit einem guten Gefühl genießen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Familien für die Selbstverständlichkeit, mit der sich an die Auflagen gehalten wurde, und für die eingegangenen Spenden. Am Ende blieben uns neben der Erinnerung an einen sehr schönen Abend auch knapp 200,00 Euro für die Kita!

Adventszeit in der Kita
Dieses Jahr haben wir zusammen mit den Kindern besprochen, wie wir unsere Adventszeit inhaltlich gestalten. Adventsgottesdienst und Adventsbesinnung mussten leider ausfallen, die internen Angebote konnten dagegen stattfinden. Die Kinder dekorieren fleißig mit und helfen beim Plätzchenbacken. Bei den Adventstündchen hören die Kinder bis zu den Ferien regelmäßig von ihnen ausgewählte Weihnachtsgeschichten. Es gibt eine interne Weihnachtsfeier und jedes Kind darf eine Kerze in unserer Adventsspirale aufstellen. Am letzten Kita-Tag sind alle Kinder zum Essen eingeladen, danach geht es bis zum 03.01.2022 in die Weihnachtsferien. Es war uns wichtig, den Kindern trotz der äußeren Umstände so viel Normalität in der Kita zu bieten wie möglich. Glücklicherweise war im Rahmen der geltenden Vorschriften in Absprache mit dem Elternausschuss die weitere Fortführung unseres pädagogischen Konzepts möglich. So können auch die gruppenübergreifenden Angebote in der Weihnachtszeit stattfinden.

Spenden für die Tafel
Wir bedanken uns für die vielen Lebensmittelspenden, die uns von den Eltern für die Sammlung für die Tafel gebracht wurden. Jedes Jahr steht zu diesem Zweck vor Erntedank eine Kiste in der Kita bereit. Die Kinder brachten die Spenden mit dem Bollerwagen in die Kirche.

Wechsel der Funktionsräume
Unsere Kita arbeitet nach dem offenen Konzept. Aus diesem Grund orientiert sich die Einrichtung der Räume an verschiedenen Funktionsschwerpunkten. Es gibt keinen klassischen Gruppenraum mehr mit Maltisch, Bau- und Puppenecke. Stattdessen sind die Räume jeweils komplett einem Thema gewidmet. Die Kinder melden sich in ihrer Stammgruppe an und können dann selbst entscheiden, an welchem Ort sie spielen möchten. Durch die Auflagen im vergangenen Jahr war dieser Wechsel zeitweise nicht mehr möglich, da die Kinder in festen Gruppen betreut werden sollten. Daher entschieden wir uns dazu, die Gruppenräume wochenweise zu tauschen. So hatte jedes Kind weiterhin regelmäßig Zugang zu allen Bereichen. Für die Kolleg*innen ergab sich ein interessanter Perspektivwechsel, da sie aus ihrem gewohnten Schwerpunkt heraus in einen anderen Bereich wechselten. Dies förderte die Weiterentwicklung der Räume und brachte uns auf den Gedanken, diesen Wechsel auch weiterhin einmal im Jahr durchzuführen. Mit einer knappen Mehrheit stimmten auch die Kinder in diesem Jahr dafür und so wechselten die Stammgruppen im November für jeweils eine Woche in die anderen Funktionsräume.

Elternausschuss
Im Oktober wurde ein neuer Elternausschuss gewählt. Ihm gehören für das laufende Kindergartenjahr an: Fr. Bender, Hr. Feierabend (stellv. Vors.), Fr. Langbehn, Hr. Polster (Vors.), Fr. Quandt, Fr. Rebholz, Hr. Stickel und Fr. Stivaktakis. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit …
… und auf Weihnachten und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und frohe Feiertage!
Für das Kita-Team: Arbind Brauch, Leitung




Auszug aus dem Gemeindebrief Herbst bis Advent 2021:


Wald- und Wiesentage 2021
Durch die niedrigen Infektionszahlen war es dieses Jahr möglich, unsere traditionellen Wald- und Wiesentage durchzuführen. Drei Tage nacheinander ging es für alle zwei- und dreijährigen Kinder in die Reiterwiesen, die Vier- bis Sechsjährigen fuhren mit Bus und Bahn nach Eußerthal. Nach einer kleinen Wanderung verbrachten wir dort schöne Tage im Dürrenthal. Der gleichnamige Bach lud bei warmen Wetter zum Spielen ein. Die Kinder entdeckten viele interessante Dinge, beobachteten Tiere und bauten ein Wald-Sofa. Besonderes Highlight war der gegenüber der Hütte liegende Kletterhang und die Abseilstation, über die man sicher zurück auf den Weg gelangen konnte. Als Abschluss wurden Würstchen über dem offenen Feuer gegrillt, bevor es zurück nach Godramstein ging. Den jüngeren Kindern der Einrichtung wurde an allen Tagen ein interessanter Ausflug in die Reiterwiesen geboten. Neben den großen Wiesen war auch das Ufer der Queich ein interessanter Spielort. Nachmittags hatten die Kleinen den Garten für sich und es konnten neue Spielgemeinschaften entstehen. Besonders spannend war der Besuch bei den Schafen. Dort erzählte uns Frau Bianca Schneider Interessantes zu den Tieren und zeigte den Kindern die frisch geschorene Wolle.

Veränderungen durch das neue Kita-Gesetz
Unter lauten Protesten der Fachkräfte und großem Widerstand der Opposition hat die Landesregierung das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz verabschiedet, das zum 01.07.2021 in Kraft getreten ist. Neben einer neuen Personalberechnung ist ein zentraler Punkt des Gesetzes der Rechtsanspruch auf sieben Stunden Betreuung am Stück. Zur Umsetzung hat der Gesetzgeber Fristen von bis zu sieben Jahren vorgesehen. Durch die Unterstützung des Stadtjugendamtes ist es gelungen, die Küche noch vor Juli 2021 mit neuen Geräten auszustatten. Dank des großen Engagements unseres Trägers konnte eine zeitnahe Erteilung der Betriebserlaubnis erreicht werden. Als letzten Baustein erließ das Jugendamt der Stadt Landau einen Bescheid über die zusätzlichen Hauswirtschaftsstunden und so konnten wir als eine der ersten Einrichtungen in Landau das neue Kita-Gesetz in unserer Einrichtung vollumfänglich umsetzen. Das bedeutet in der Praxis: Wir können allen Familien, die ihre Kinder in unserer Einrichtung angemeldet haben, einen Platz mit acht oder neun Stunden am Stück anbieten. Darüber hinaus sind wir in der Lage, durch die Aufstockung unseres Küchenpersonals weiterhin allen Kindern ein frisches Mittagessen zu kochen. Die zusätzlichen Stunden übernimmt die Köchin Frau Ute Wilhelm ab dem 01.09.2021.

War die Kritik an dem Gesetz berechtigt? Ein abschließendes Urteil kann und will ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bilden. Obwohl unsere Einrichtung nach den Sommerferien nicht komplett ausgelastet ist, haben bereits mehr Kinder am Essen teilgenommen, als wir nach der alten Rechtslage hätten verpflegen dürfen. Das zeigt, dass der im Gesetz formulierte Rechtsanspruch den Bedarf unserer Familien widerspiegelt. Auch wurden wir personell etwas aufgestockt, für die Betreuung von 72 statt 46 Essenskindern gab es zusätzlich 9,75 Fachkraftstunden pro Woche. Der Gesetzgeber hat zusätzlich zu den Betreuungs-zeiten auch einen höheren Qualitätsanspruch verankert und sieht noch in diesem Jahr die Einführung eines weiteren Gremiums neben dem Elternausschuss vor. Ob das Mehrpersonal dem tatsächlichen Mehraufwand entsprechen wird, können wir erst in ein paar Monaten sicher beurteilen, wenn sich die neuen Abläufe eingespielt haben. Zudem ist das Personal eng an die Auslastung der Plätze gekoppelt. Gehen die Anmeldungen nur leicht zurück, wird Personal am Kind und in der Küche abgebaut. Das erschwert eine mittelfristige Planung. Es bleibt also abzuwarten, ob die vorgesehen Mittel ausreichen, um unter den neuen Bedingungen weiterhin eine qualitativ hochwertige Arbeit leisten zu können. Für das Kita-Team: Arbind Brauch, Leitung

Auszeichnung mit dem BETA-Gütesiegel

Die Prot. Kindertagesstätte Godramstein wurde 2021 bereits zum zweiten Mal mit dem Beta-Siegel ausgezeichnet. Voraussetzung hierfür war ein ausgearbeitetes Qualitätsmanagement, das in einer ganztägigen Prüfung vor Ort sowie Unterlagenstudium im Vorfeld begutachtet wurde. Im Rahmen der Prüfung wurden die Teammitglieder, die Leitung, die Trägervertreterin und Eltern interviewt. Wir tragen nun weitere fünf Jahre das Beta-Siegel.

Kita Rezertifizierung

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Gutachten:

"Zum Abschluss möchte ich gerne den Satz „Denn wo Vertrauen wächst, entfaltet sich Begabung“ aus dem Leitbild hervorheben. Dieser Satz bestätigt den Gesamteindruck, welcher sich aus den schriftlichen Unterlagen und den Gesprächen mit den Mitarbeitenden, Eltern und Träger ergeben hat. Er steht wie eine Art Motto über der gesamten Arbeit. “

Wir freuen uns über die Auszeichnung sehr und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit !

 


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