Tag 5: Donnerstag, 19. März 2020

05schwan webFürsorge und Gemeinschaft

Regelmäßig erhalten die Schülerinnen und Schüler per Mail ihre Arbeitsaufträge. Mit den Zugangsdaten können sie einen Ordner öffnen und dann kommen für jedes Schulfach die zu bearbeitenden Seiten in den Lernbüchern. Aufgaben müssen erledigt werden und zur Kontrolle zurückgeschickt werden. Ein neues Lernen in besonderen Zeiten.


Unter manchem Arbeitsauftrag finden sich dann liebevolle Ratschläge: „Nutzt die Zeit für Dinge, die bisher liegen geblieben sind“, „Ich wünsche Euch alles Gute für diese ungewöhnlichen Wochen“, „Meldet Euch bei mir, wenn ihr Fragen habt“…
Ratschläge, die von einer guten Beziehung zeugen. Da machen sich Lehrerinnen und Lehrer Gedanken um das Wohl der Kinder, die ja zum ersten Mal eine solche kollektive Krise erleben. Sie wollen helfen und tun es auch. Denn ihre Gedanken geschehen aus Fürsorge und sind deshalb tröstlich und hilfreich. Sie zeigen: Dieser Virus kann Gemeinschaft nicht zerstören. Im Gegenteil: Äußerlich müssen wir auf Distanz gehen, innerlich können wir zusammenwachsen.

Pfarrer Lothar Schwarz, Rhodt unter Rietburg 

Psalm 12, 6
„Ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt“