Gute Nachricht - Gut-Tu-Nachricht

Tag 256: Mittwoch, 25. November 2020

Was hat Heilerde mit dem Gebet gemeinsam?

Neulich war ich im Drogeriemarkt und habe mir diese Packung Heilerde (s. Foto) mitgenommen. Beim Lesen des Beipackzettels fiel mir auf, dass die versprochene Wirkung von Heilerde sehr dem ähnelt, was beim Beten mit mir geschehen kann:

1. Reinigen:
Heilerde bindet ungelöste Stoffe auf der Hautoberfläche, die somit neutralisiert werden. Und hat zudem eine Tiefenwirkung im Stoffwechsel.
So scheint es mir zu sein, wenn wir mit Gott sprechen, wenn wir beten. Gott möchte, dass wir ungelöste Konflikte von uns abwerfen. Indem wir wahrhaftig auf unsere Schwächen schauen, reinigen wir uns selbst. Wie ein Peeling mit Heilerde. Die Tiefenwirkung Gottes in unserem Leben verwandelt uns, so dass wir Konflikte in und um uns lösen können und frei von Schuld und Angst sind.

2. Versorgen:
Heilerde versorgt das Hautgewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Wie die Heilerde die Haut mit guten Mineralien und Stoffen versorgt, so können wir uns Gott im Gebet zuwenden. Wir dürfen vertrauen, dass Gott uns täglich mit seinem Segen und seiner Liebe versorgt. Gott kann uns im Gebet Weisheit, Mut und Stärke zusprechen, damit wir unser Leben bewältigen können.

Je mehr ich über Heilerde lese, desto mehr entdecke ich noch weitere Ähnlichkeiten mit unserem Gebet zu Gott. In der Packung steht auch: „Eine längere Anwendung führt nicht zu einer nachlassenden Wirkung.“ So, wie Gott in unserem Leben auch nicht nachlässt.

Vikarin Almendra García de Reuter, Landau / Godramstein


Tag 255: Dienstag, 24. November 2020

Der Held meiner Kindheit

Das war meine Lieblingsserie als Kind: Captain Future. Alle Planeten des Sonnensystems sind bewohnt. Es gibt so eine Art Weltraumpolizei und das Team von Captain Future, das gegen das Böse kämpft. Dieser Captain Future hat sich für andere aufgeopfert, hat immer wieder alles gegeben, um andere zu retten – und darum hat er seinen Namen voll und ganz verdient: Er hat anderen Zukunft geschenkt! Egal, ob sie auf dem Jupiter leben oder auf der Erde.

Tag 254: Montag, 23. November 2020

Einfach

Einfach ist im Moment wohl so gar nichts. Im Gegenteil. Doch gerade wenn die Welt um mich herum nicht einfach ist, kann ein bisschen Einfachheit in meiner Woche nicht schaden – oder? Was ich mir deshalb vornehme:

Tag 253: Sonntag, 22. November 2020

Tod und Ewigkeit

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang, nur vor dem Tod derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang und lass mich willig in das Dunkel treiben. Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr; und, die es trugen, mögen mir vergeben. Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muss man leben.
(Mascha Kaléko, Memento)

Tag 252: Samstag, 21. November 2020

Wahlbriefe austragen

252 wahlenAnfang dieser Woche habe ich noch liegengebliebene Wahlbriefe für die Kirchenwahl am 1. Advent ausgetragen. Eigentlich eine ganz spannende Sache, stelle ich fest.

Tag 251: Freitag, 20. November 2020

Federleicht

Neulich habe ich in einer Kirche mal wieder einen gesehen – einen Flügel. Und zwar: Keinen Konzertflügel, sondern einen Flügel. Meinen ersten Kirchen-Flügel habe ich während meiner Ausbildung in der JVA gesehen. Dort stand der Flügel für Freiheit ...

Tag 250: Donnerstag, 19. November 2020

Rückblick

Ich liebe Bücher, doch seit einigen Jahren tendiere ich eher zum Hören, also zu Hörbüchern. Ob beim Kochen, Autofahren oder zum Einschlafen, unzählig sind die Gelegenheiten sich in Geschichten oder auch Diskussionen (bei Podcasts) zu stürzen. Auf der Fahrt zur Geierlay Hängeseilbrücke lief das neue Buch eines Kleinkünstlers (der mit dem Kängurumitbewohner), über die Zukunft der Gesellschaft in einem völlig digital vernetzten und überwachtem Land. Eine Passage geht mir dabei nicht mehr aus dem Kopf. Es geht um ein automatisiertes Tagebuch. Für die Protagonistin wird der Tag folgendermaßen zusammengefasst: „Heute war ein ganz O.K.er Tag.“ Als Sonderfunktion kann dieses Tagebuch sogar das gesamte Leben in einem Satz darstellen: „XYZ hat ein ganz normales, durchschnittliches Leben geführt.“ In der Geschichte wird davon berichtet, dass dieser Satz zu einer Fülle von Selbsttötungen geführt habe und daraufhin entfernt worden sei.