Besuchsdienst bei Trauernden: „… und ihr habt mich besucht!“

Es ist Jesus, der diese Worte spricht. Mit ihnen stuft er den persönlichen Besuch als einen Dienst der Nächstenliebe ganz hoch ein! Beachtet und wahrgenommen werden, das ist ein tiefes menschliches Bedürfnis. Durch einen Besuch können wir Zuspruch geben, über Gott und die Welt ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben – gerade dann, wenn wir von einem Menschen Abschied nehmen mussten, der uns viel bedeutet hat!

Am Ausbildungskurs „Christliche Trauerbegleitung“ des Missionarisch Ökumenischen Dienstes Landau hat Frau Ursula Kaulartz teilgenommen. Folgende Themen wurden behandelt: Trauer und Trauerkultur als Phänomen, Sterbehilfe, christliche Patientenverfügung, Gesprächsführung, theologisch-existentielle Grundfragen, Sterbebegleitung, Krankenhausseelsorge und Besuchsdienst.

Frau Ursula Kaulartz wurde im Auftrag der Prot. Kirchengemeinde Godramstein zum besonderen Besuchsdienst bei Trauernden entsandt. Wenn Sie einen Besuch wünschen, können Sie sich im Prot. Pfarramt (06341 / 62880) oder direkt bei Frau Ursula Kaulartz (06341 / 969296) melden.



Hausabendmahl

Krankheit oder Alter können daran hindern, in den Gottesdienst und zum Abendmahl zu gehen. Auf Wunsch wird daher das Abendmahl ins Haus gebracht. Bitte melden Sie sich bei mir, um einen Termin abzusprechen – ich komme Sie gerne besuchen! Ihre Ortspfarrerin Eva Weißmann (06341 / 62880).                                         



Krankenpflegeverein, Ökumenische Sozialstation und Gemeindeschwester plus

Früher gehörten die Diakonissen zum alltäglichen Bild in den Dörfern. In ihren Händen lag die Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Heute sind an die Stelle der Diakonissen die Krankenpflegevereine getreten. Sie stellen einen wichtigen Teil von Gemeindediakonie dar, indem sie die Arbeit der Ökumenischen Sozialstationen ideell und finanziell unterstützen.

Es gibt mindestens drei Gründe, weshalb die Mitgliedschaft in einem Pflegeverein trotz Pflegeversicherung auch weiterhin sinnvoll ist:

  • Die Pflegeversicherung übernimmt nicht die Kosten der Pflege für Personen, die nicht eingestuft sind. Die Kosten müssen selbst getragen werden. Mitglieder erhalten eine Vergünstigung.
  • Beim Überschreiten der Höchstbeträge der Pflegeversicherung müssen die Kosten für die übersteigenden Beträge auch selbst übernommen werden. Mitglieder erhalten ebenfalls eine Vergünstigung.
  • Wer diese Vergünstigungen nicht braucht, ist entweder nicht pflegebedürftig oder die Pflegeversicherung deckt die Kosten ab. Ihr Mitgliedsbeitrag dient dann einer bewährten Solidargemeinschaft, in der Bedürftigen geholfen wird.

Mitglied werden bei einem Krankenpflegeverein vor Ort können alle Einwohner im Einzugsbereich der Ökumenischen Sozialstation. Die Mitgliedschaft für den Ehepartner/die Ehepartnerin sowie minderjährige Kinder ist kostenlos.

Weitere Informationen unter:
Ökumenische Sozialstation Landau e.V., Max-Planck-Straße 1, 76829 Landau
Telefon: 06341 / 92130
Fax: 06341 / 921330
Homepage: www.sozialstation-landau.de/
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Träger der Ökumenischen Sozialstation sind die örtlichen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und die Krankenpflegevereine. Das Ziel der Träger ist die Versorgung der Bevölkerung der Stadt Landau und der Verbandsgemeinde Landau-Land auf dem Gebiet der Kranken-, Alten-, Haus- und Familienpflege.